Dornbirn
03.04.2020

Wohin, was wird geschehen? 

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Unsere Gesellschaft hat alles neu definiert, die Erziehung, die Ehe, die Glaubenswerte, die Gebote Gottes. Wir sehen uns mit einer neuen Situation konfrontiert.  Meine Frage ist, was wird uns wecken in einer solchen Zeit? 

Die Zahlen steigen!
Die Angst steigt auch! 

Die ganze Welt stellt sich jetzt Fragen: Wohin, was wird geschehen? 
Unsere Gesellschaft hat alles neu definiert, die Erziehung, die Ehe, die Glaubenswerte, die Gebote Gottes usw. Auf einmal wird uns aber ein Hindernis in den Weg gelegt, das uns zum Nachdenken zwingt. 
Wir sehen uns mit einer neuen Situation konfrontiert. 

Meine Frage ist, was wird uns wecken in einer solchen Zeit? 

Wurden die 10 Jungfrauen geweckt? Matt. 25 sagt, dass wir alle schlafen.
Weise und Unweise! Was wird uns aufwecken? Es gibt Mitternachtsrufe in der Geschichte! Siehe der Bräutigam kommt, geht hinaus ihm entgegen! Und die Geschichte ruft uns zu. Der Ruf zeigt, es ist Mitternacht in der Weltgeschichte. Wird uns das wecken? 
Und falls wir aufwachen, dann stellt sich die Frage, ob wir das, was geschieht erkennen oder nicht. 
Werden wir auch das erkennen, was uns fehlt? Wird uns der Mitternachtsruf in der Welt wecken? Gibt es jemand, der seine Lampe sucht? Gibt es jemand unter uns, der das Öl sucht? 
Ich glaube, wir sollten jetzt, wie nie zuvor, die Lampe und das Öl suchen. 
Werden die Lampe und das Öl jetzt gesucht? Was machen wir mit der Auszeit, die wir jetzt haben? Ölreserven sammeln?

E. White schreibt in Bilder vom Reiche Gottes Kapitel 29. "Siehe der Bräutigam kommt" folgendes: 
Erst in einer Krise zeigt sich, wes Geistes Kinder wir sind. Als es um Mitternacht hieß: "Siehe, der Bräutigam kommt; geht hinaus, ihm entgegen!", da wurde deutlich, welche der so unsanft geweckten Jungfrauen sich auf dieses Ereignis vorbereitet hatten.
Überrascht waren sie alle; aber die einen waren eben vorbereitet und die anderen nicht. So ist es auch heute: Eine plötzliche, unerwartete Notsituation, die uns vielleicht sogar dem Tod ins Auge blicken lässt, kann zeigen, ob wir wirklich an die Verheißungen Gottes glauben und von seiner Gnade getragen werden.

Erstaunlich für mich war im Zusammenhang mit den Jungfrauen ein Satz, der mich überraschte:
Es gibt heute so viel Elend auf der Welt. Wo wir auch hinsehen sind Menschen in großen Schwierigkeiten oder kämpfen gar ums Überleben. Da ist es an uns, ihnen Hilfe und Erleichterung anzubieten.

Wie?

Gott will, dass wir nicht nur materielle Hilfe leisten sondern darüber hinaus ein freundliches Wesen zeigen, Hoffnung verbreiten und den anderen unsere Anteilnahme spüren lassen.
Viele sind verzweifelt; gib ihnen neue Hoffnung! Viele haben den Lebensmut verloren; muntere sie auf! Bete für sie!
Ich finde, das ist eine sehr praktische Lektion, die wir vom Geist der Weissagung für diese Zeit bekommen haben.

Text von Michael Spät
 

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